Charity
23.02.2010
Initiative „Nein zu arm und krank“
Besonders diesen Kindern gegenüber haben wir eine gesellschaftliche Verantwortung, der wir uns alle nicht mehr entziehen können. Wir müssen verhindern, dass die Kinder, die heute in Armut aufwachsen, die Kranken, Armen von morgen sind. Wir wissen aus zahlreichen Studien, dass Armut krank und Krankheit leider sehr oft auch arm macht. Auch bei uns in Österreich sind diese beiden Themen sehr eng miteinander verknüpft. Es darf nicht sein, dass Menschen, die zweimal vom Schicksal getroffen wurden – einmal weil sie krank sind und einmal weil sie arm sind – ganz allein ihrem Unglück ausgesetzt sind. Diese Menschen brauchen unsere Unterstützung.
Menschen in Armut leben am Limit
Das kostet viel Kraft und schwächt. Deshalb weisen Menschen, die in Armut leben, einen dreimal schlechteren Gesundheitszustand auf und sind doppelt so oft krank wie Personen ohne finanzielle Mängel. Arme Menschen nehmen auch weniger Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch und gehen kaum zu Fachärzten.
150.000 Personen leben in Haushalten, wo mindestens ein Mitglied einen Arzt oder Zahnarzt brauchen würde, diesen aber aus finanziellen Gründen nicht aufsuchen kann. Mit weniger als 893 netto pro Monat sind anfallende Kosten für Gesundheitsleistungen, die privat zu zahlen sind, nicht mehr leistbar. Natürlich ist auch der Lebensstil aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht besonders gesund – z. B. im Hinblick auf Ernährung oder ausreichende Bewegung.
Gesundheit darf kein Privileg sein
Durch das Sammeln von Spendengeldern mittels Benefizveranstaltungen und die Einrichtung von Soforthilfefonds z.ÂB. mit der Österreichischen Krebshilfe, haben wir es uns zum Ziel gemacht, armen und kranken Menschen zu helfen. Wir sind davon überzeugt, dass in einem reichen Land wie Österreich Gesundheit kein Privileg sein darf!

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