Interpane Glas Industrie AG
16.04.2010
Nachhaltige Architektur in der HafenCity
Zwischen Speicherstadt und Elbe wächst auf 157 Hektar ein neues eigenständiges Stadtviertel aus Wohnanlagen, Bürogebäuden, Einkaufszentren, Restaurants und Freizeitangeboten – die Hamburger HafenCity. Noch bis in die 2020er-Jahre wird der Wachstumsprozess dauern – insgesamt entstehen mehr als 40.000 neue Arbeitsplätze.
Ein neues architektonisches Highlight in der Skyline ist die neue Unilever-Zentrale für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Optik des Gebäudes erinnert an die in unmittelbarer Nachbarschaft ankernden Kreuzfahrtschiffe. Innen vermittelt das Bauwerk ein durch die Transparenz hervorgerufenes Gefühl von Offenheit und Freiheit. Die umlaufende ipasol-Sonnenschutzglas-Fassade begünstigt dieses Konzept durch eine hohe Tageslichttransmission, schützt aber gleichzeitig vor zu hoher Erwärmung bei intensiver Sonneneinstrahlung. Kleine Einzelbüros gibt es kaum: Brücken und Treppen verbinden die Trakte, konferiert wird in sogenannten „meeting points“, die sich auf jeder Etage befinden.
Ausgezeichnet für Nachhaltigkeit
Das Gebäude setzt ökologisch Maßstäbe: Das goldene Umweltzeichen der HafenCity Hamburg GmbH, der WAF Award (World Architecture Festival Award) und der internationale Bex Award (Building Exchange Award) belegen seine nachhaltige und architektonische Klasse. In der Fassade optimiert ipasol-Sonnenschutzglas die Energiebilanz: In warmen Monaten minimiert es die Klimatisierungskosten, in kalten sorgt es mit einem Dämmwert von 1,1 W/m²K (nach EN 673) dafür, dass die Wärme im Inneren bleibt. Zum Energiekonzept gehört beispielsweise auch die Beleuchtung der Arbeitsplätze mit LED-Technik.

Die im rauen Seeklima aufgewirbelten Tröpfchen können die Fassade verunreinigen. Um sie zu schützen, aber auch aus Designgründen, ist ihr eine einlagige, volltransparente Kunststoffhülle vorgesetzt.
Neutrale Durchsicht, viel Tageslicht und hoher Sonnenschutz – das sind die Stärken der ipasol-neutral-Sonnenschutzfassade. Sie ist zweiteilig aufgebaut: Im Erdgeschoß lässt die groß dimensionierte Verglasung in einer Pfosten-Riegel-Konstruktion viel Licht ins Gebäude. Weil die spiegelnde See besonders in den Sommermonaten den Lichteinfall und auch die Erwärmung über die Fassade stark erhöhen würde, entschieden sich die Planer hier für ipasol neutral 50/27: Schon 50 Prozent Tageslichttransmission sorgen durch die großformatigen Scheiben und die besondere Lichtintensität für strahlend helle Innenräume, sodass elektrisches Licht erst verhältnismäßig spät genutzt werden muss. Das senkt die Betriebskosten und schont die Umwelt.
www.interpane.com
Bautafel
Neue Unilever-Zentrale
Objektadresse: Strandkai 1, D-20457 Hamburg
Bauherr: Hochtief
Metallbauer: Anders, Fritzlar
Architekt: Behnisch Architekten
Glasprodukte: ipasol neutral 70/39, ipasol neutral 50/27, VSG Schallschutzglas
Glasveredler: Interpane Lauenförde

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