01.09.2010
Klare Prioritäten am Druckluftmarkt
Kompromisslose Kundenorientierung und nachhaltige Druckluftlösungen mit Energieeinsparung, Wärmerückgewinnung und Aufbereitung bilden die zentralen Felder der Unternehmenskompetenz. Die „weiße Kraft“ von Airko soll in Zukunft für zielsicheren und effizienten Umgang mit Energie, sprich Druckluft, stehen. Die gestiegenen Energiekosten führten in vielen Betrieben zu einer Sensibilisierung des Nutzerverhaltens und einem strafferen Energiecontrolling.
Jedoch selbst in Unternehmen, die bereits eine Reihe von Energiespar-Optimierungen gesetzt haben, schlummert noch oft ein großes Potenzial an ungenützter Energie, nämlich der Abwärme. Eine ideale und äußerst effektive Möglichkeit der Abwärmenutzung bietet sich bei der Drucklufterzeugung an. Druckluft wird in fast allen Produktionsbetrieben universell eingesetzt, zählt aber auch zu den teuersten Energieträgern.
Es ist daher naheliegend, die Verdichtungswärme effektiv zu nutzen.
Diverse Studien und Energieaudits belegen, dass sich die Wärmerückgewinnung mittels Druckluft-Erzeugungsanlagen nachhaltig rechnet. Ausschlaggebend sind dabei das sinnvolle und effiziente Zusammenspiel der drei Parameter Druckluftbedarf, Abwärmeniveau und aktueller Wärmebedarf. Haben die Airko-Druckluft-Fachberater (Energieberater) diese Parameter analysiert und ausgewertet, erfolgt die Auslegung der individuell besten Wärmerückgewinnungslösung für den Anwender. Es können drei Systeme – Wärme für Brauchwasser, Warmwasser für Heizzwecke und Raumheizung durch Abluft – mit relativ geringem Aufwand nutzbar gemacht werden.
Grundsätzlich ist bei jedem Kompressortyp bzw. bei jeder Kompressorgröße eine wirtschaftliche Wärmerückgewinnung realisierbar. Jedoch stellen Schraubenkompressoren mit Kühlung durch eingespritztes Öl eine besonders ergiebige Quelle für die Nutzung der wertvollen Abwärme dar – allein über den Ölkühler können über 70 Prozent der aufgenommenen Energie abgeführt und sinnvoll genützt werden. Den Mehrpreis für eine Drucklufterzeugung mit Wärmerückgewinnung kann man ganz salopp gesagt als „unbedeutend“ bezeichnen. Entscheidend sind nicht die Investitionskosten, sondern die Betriebskosten. Als Faustregel können für Investitions- und Wartungskosten für Drucklufterzeuger rund 25 Prozent der Gesamtkosten veranschlagt werden.
www.airko.at

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