08.09.2010
Metallberufe haben Zukunft!
Die Sieger haben nun ein Ticket für den Bundeswettbewerb in Salzburg in der Tasche.
Mit hervorragenden Leistungen in vier verschiedenen metalltechnischen Berufen ist der Landeslehrlingswettbewerb 2010 am 26. Juni in der Landesberufsschule in Mureck über die Bühne gegangen. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben gezeigt, dass sie über ausgezeichnete Fachkenntnisse und Fertigkeiten verfügen“, fasst Johann Hackl, Landesinnungsmeister der Metalltechniker in der Wirtschaftskammer Steiermark, zusammen.
Nach einem anstrengenden Wettbewerbstag wurden die jeweils drei Besten in den Berufssparten der Schmiedetechniker, der Bau- und Landmaschinentechniker, der Metalldesign- und Oberflächentechniker sowie der Fahrzeugbautechniker ausgezeichnet. Die Sieger der einzelnen Kategorien nehmen im Herbst am Bundeswettbewerb in Hallein teil. Leer ging freilich keiner der Wettkämpfer aus – für jeden gab es einen Hubschrauber-Rundflug als Zeichen der Anerkennung.
Verbunden mit dem Wettbewerb ist auch das Ziel, das Image der Metallberufe weiter zu verbessern. „Es ist höchste handwerkliche Präzision notwendig, unabhängig, ob man im Feuer schmiedet oder an der CNC-Bank dreht“, betont Landesinnungsmeister Hackl und fügt hinzu: „Die Berufsbilder haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Auch ein Landmaschinentechniker braucht für seine Tätigkeit den Laptop.“ Zudem sind die Metallberufe auch für Frauen und weibliche Lehrlinge immer attraktiver geworden.
Das soll auch so weitergehen, wie der Landesschulinspektor für die Berufsschule Mureck, Michael Pichler, versichert hat: Finden sich mindestens acht Lehrlinge pro Jahrgang, die den Beruf eines Blechtechnikers erlernen möchten, werde die Ausbildung in der Berufsschule in Mureck angesiedelt. Eine Schule, die sich im Zuge des Landeslehrlingswettbewerbes im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ als berufsschulisches Kompetenzzentrum und hervorragende Gastgeberin präsentiert hat. Dafür dankt Landesinnungsmeister Johann Hackl der stellvertretenden Direktorin Margarete Edelsbrunner wie auch den Juroren des Wettbewerbs für ihre kompetenten und fairen Bewertungen. 

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