21.07.2008
Sortimo - Live-Crash in Paris
Fast schon Tradition: Sortimo testet immer wieder die Sicherheit seiner Einbauten bei Crashtests. So wurde ein praxisgerechter Schlitten-Crashtest in der Anlage des UTAC in Paris durchgeführt. Im so genannten Schlittenversuch nach ECE 44 wurde ein Frontal-Aufprall bei 50 km/h simuliert. Hierbei wurde die auf einem Schlitten montierte Transporterkarosserie eines namhaften europäischen Fahrzeugherstellers auf exakt 50ÂKilometer in der Stunde beschleunigt und abrupt abgebremst. Ausgerüstet war die Karosserie mit einer 132 kg schweren Sortimo-Globelyst-Einrichtung. Um eine praxisgerechte Beladung zu simulieren, wurden Koffer, Boxen und Schubladen mit Sandsäcken (ca. 400 kg) beladen. Sodann zog ein Seil den Schlitten an seine Startposition, dann das Startsignal, und der Schlitten machte sich auf seinen knapp hundert Meter langen Weg. Als er nach wenigen Augenblicken mit einem lauten Knall auf das Hindernis traf, wurde er in weniger als 100 Millisekunden von 50Âkm/h auf Null abgebremst. Beim Aufprall muss die enorme kinetische Energie von Karosserie und Fahrzeugeinrichtung aufgenommen werden, damit die Fahrzeuginsassen durch die Ladung nicht verletzt werden. Ein Großteil der Aufprallenergie wird innerhalb der Fahrzeugeinrichtung abgebaut, und die Restenergie wird dosiert an die Fahrzeugkarosserie weitergegeben, so dass diese in ihrer Grundstruktur nicht zerstört wird. Die 400Âkg schwere Beladung aus Sandsäcken in Koffern, Boxen und Schubladen wurde auch von der leichtgewichtigen Einrichtung Sortimo Globelyst zurückgehalten. Obwohl sich die Belastungen für die leichtgewichtigen Einbaumodule zu etwa 11,5 Tonnen summierten, blieb der Verbund als solcher erhalten, die Bewegungsenergie wird in gezielte Deformation umgesetzt. Sortimo Globelyst steckt einen solchen Crash weg, ohne die Insassen zu gefährden. Mehr noch: Alles ist an seinem Platz geblieben, und selbst die in den Boxen untergebrachten Sandsäcke befanden sich nach dem Crash immer noch dort, wo sie gelagert waren. Drei Hochgeschwindigkeitskameras haben den Crash mit einer Bildfrequenz von 1000 Bildern pro Sekunde festgehalten.
www.sortimo.at

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