12.01.2009
Rendezvous in Schönbrunn
Um die Sicherheit der Benutzer zu gewährleisten, sind für ein derartiges Projekt natürlich auch bauliche Brandschutzmaßnahmen notwendig. Federführend für die Gesamtrealisation waren das Architekturbüro Kaitner & Smetana aus Wien, für die notwendigen Brandabschnitte die Metallbaufirma Berger aus Trumau in NÖ. Im Apothekertrakt, direkt neben der Orangerie, wurde mit einem Einsatz von 7,5 Mio. Euro ein Tagungszentrum mit 2.700 m2 etabliert. Es bietet den Reiz des Kontrastes zwischen historischer Bausubstanz und modernster Technik und für den Bauherrn eine weitere Möglichkeit, das Schlossensemble entsprechend den Anforderungen unserer Zeit zu nutzen.
Modernste Technik
Zur modernsten Technik zählen neben dem Informations- und Präsentationsystemen vor allem auch die fünf Brandabschnitte im Gästebereich, die aus der Hueck/Hartmann Brandschutzserie BSC konstruiert wurden. Große Doppelflügeltüren mit einer Höhe von 225 und einer Breite von 90 cm pro Flügel sowie einer Oberlichte von 140 cm Höhe, mit gebogenen, dem Gewölbe angepassten Profilen. Um sich den voneinander abweichenden Gewölben genau anpassen zu können, wurden Schablonen angefertigt, die digitalisiert an ein Spezialwerk übermittelt wurden, wo die Profile millimetergenau gebogen wurden.
Für die Detailplanung vor Ort und die Montage war Herr Pietsch von der Firma Metallbau Berger aus Trumau NÖ als Projektleiter verantwortlich. „Für Brandschutzaufgaben setzen wir immer die Serie BSC von Hueck/Hartmann ein“, meinte er, „weil sie sich am besten bewährt hat. Diesmal musste wegen der Übergröße sogar eine Sonderprüfung beim IBS in Linz durchgeführt werden, die sicher und problemlos bestanden wurde.“
Architektonische Herausforderung
Auch Architekt DI Wolfgang Kaitna, GF der Atelier Kaitna & Smetana Ziviltechniker GmbH in Wien, war mit der Zusammenarbeit und mit den Leistungen der Metallbaufirma Berger sehr zufrieden. Natürlich war die Gestaltung der Brandabschnitte nur ein kleiner Teil der Umgestaltung. Der Umbau eines historischen Gebäudes war für Architekt ÂKaitna insgesamt eine interessante Herausforderung.
So wurden z. B. alle Stufen, die die Vielzahl von Ebenen einst verbanden, durch Rampen ersetzt, um einen barrierefreien Zugang zu gewährleisten. Dem komplexen, verschachtelten Grundriss mussten neue Funktionen abgerungen werden, woran auch Arch. DI Ferry Pohl beteiligt war. Wie gut das gelang, zeigen kleine Nischen, die in Ruhebereiche mit Kaminbefeuerung umfunktioniert wurden. Die BrandabschnittsÂelemente mit ihren großen Türen prägen aber das Erscheinungsbild ganz wesentlich, obwohl Architekt Kaitner beÂdauert, dass größere Türen, die das System durchaus hätte realisieren können, aufgrund der Wiener Bauordnung nicht möglich waren.
Überzeugendes Ergebnis
Das Ergebnis der Arbeiten wurde vom Bauherrn, der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges. m. b. H., jedenfalls als sehr gelungen betrachtet. Dazu trug auch die Hueck+Richter Aluminium GmbH. bei, die die Konstruktion der BrandÂabschnitte durch ihr Technikerteam perfekt vorbereitete und die Teile montagefertig lieferte. Das Schloss Schönbrunn ist nun mit seinem neuen Tagungszentrum, das am 9. September 2008 eröffnet wurde, um eine Attraktion reicher. Für den ÂErfolg, wohl vorprogrammiert, kann man nur alles Gute Âwünschen.
Kontakt:
Hueck+Richter Aluminium GmbH, 1230 Wien, Rossakgasse 8, 2751 Steinabrückl, Blätterstraße 9–11, Tel: 01/667 15 29-0, Tel: 02622/43 110-0, Fax: 01/667 15 29-141 Fax: 02622/43 110-43
E-Mail: office@hueckrichter.at, www.hueckrichter.at

METALL
|
|
NEWSLETTER
|
BESTELLEN |
Specials
ADVERTORIAL
|
Sicherheit am Bau: Aktuelle Tipps und Veranstaltungsreihen
|
Werbung
Werbung




Drucken
Empfehlen
Kommentieren
Share
Kommentar schreiben






