18.02.2009
Spatenstich für Forschungszentrum
Mit 22.500 Quadratmetern Nutzfläche entsteht in Thalheim bei Wels eines der größten heimischen Forschungs- & Entwicklungszentren. Es wird nach modernsten technischen und umweltökonomischen Standards auf einem 50.000 Quadratmeter großen Grundstück errichtet. Weltweit zum ersten Mal spielen dabei verschiedenste ÖkoÂenergie-Systeme zusammen. Darunter sind Stromerzeugung durch Fotovoltaik, Erdsonden als saisonaler Energiespeicher (Geothermiefelder) und konsequente Nutzung von Abwärme aus den Versuchlabors. Dadurch entsteht ein Gebäude, das einen emissionsfreien (CO2) Betrieb ermöglicht. Die Architekten sind schneider+schumacher aus Frankfurt am Main. Neue Produkte aus der Forschung & Entwicklung sind ein wichtiger Beitrag für das Wachstum von Fronius und setzen internationale Markttrends. 31 neu angemeldete Patente im Jahr 2007 bescherten Fronius den zweiten Platz beim Ranking des Österreichischen Patentamtes. „Die Wirtschaft benötigt mutige Forschungsvorhaben, weil die Technologien immer anspruchsvoller werden“, sagt Heinz Hackl von der Fronius-Geschäftsleitung. Den Titel des Spatenstichs „Zukunft hat Herkunft“ bestätigten auch Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl und EU-Abgeordneter Paul Rübig. „Fronius ist für mich ein Paradebeispiel an Unternehmenskultur und nachhaltigem Wirtschaften. Der Standort Thalheim hat mich ebenso beeindruckt und überzeugt, wie der Auftritt und Erfolg am Weltmarkt“, sagt Umwelt-Landesrat Rudi Anschober. Als Meilenstein bezeichnet Wels-Land-Bezirkshauptmann Josef Gruber die Erweiterung des F&E-Standorts. Der Welser Bürgermeister Peter Koits verweist auf das zukunftsorientierte Energiekonzept, das bei allen Vorhaben der Firma Fronius zum Tragen kommt. „Das ist das größte Bauprojekt Thalheims“, so der Gemeinde-Bürgermeister Andreas Stockinger.

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