24.06.2009
Mit Gewinn in die Zukunft
Das Netzwerk Metall ist ein Zusammenschluss ausgewählter österreichischer Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Metallverarbeitung mit rund 60 Betrieben aus den Bereichen Metallbau, Stahlbau und Schlosserei, insgesamt etwa 5100 Mitarbeitern und über 700 Millionen Euro Umsatz. Nun wurde der Turnaround geschafft und das Netzwerk Metall damit zum einzigen vergleichbaren österreichischen Netzwerk, das sich ohne Steuergelder finanziert und dennoch positiv bilanziert.
Seit seiner Gründung 2004 auf Initiative der Unternehmensgruppe Peneder, die als Netzwerkbetreiber, Impulsgeber und Koordinator fungiert, entwickelte es sich im Laufe der letzten Jahre zum größten branchenspezifischen Netzwerk Österreichs. Heute umfasst es als Kooperationsplattform knapp 60 sogenannte Netzpartner (Anbieter von Metallprodukten wie Stahl, Alu, Niro, Blech u. a.), Netzwerker (vor- und nachgeÂlagerte Unernehmen aus den Bereichen Dienstleistung wie Planung, Statik, Ko-Schutz, Montage, Handel usw.) sowie Netzförderer, die das Netzwerk unterstützen und auch für Arbeitsplätze quer durchs ganze Spektrum sorgen: Im Durchschnitt beschäftigen 46 Prozent der Netzwerk-Unternehmen elf bis 25 Mitarbeiter, 13 Prozent mehr als 100 Mitarbeiter.
Thomas Weber, Netzwerkcoach und für die Koordinierung der Aktivitäten und die Kommunikation innerhalb des Netzwerks verantwortlich: „Wir setzen auf Kooperation, um Kompetenzen zu vernetzen, bestehende Märkte auszubauen, neue zu erschließen, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, die Innovationskraft zu steigern und zum Nutzen der Kunden gemeinsam neue Impulse zu setzen.“
Dieser „Stimulus“ wird getragen und finanziert von den einzelnen Unternehmen, die sich aktiv einbringen, wobei die Verantwortung für den jeweiligen Unternehmens- und gemeinsamen Netzwerk-Erfolg bei eben diesen Unternehmen liegt. Das Netzwerk-Programm richtet sich an Firmen, die in der Lage und willens sind, Außenbeziehungen abseits von konventionellen Lieferanten- und Kundenbeziehungen einzugehen, und interne und externe Ressourcen zu nützen wissen. Zu den Leistungen gehören vor allem Workshops, die zweimal jährlich für jeweils zwei Tage bei einem der Netzpartner stattfinden, Kooperationsprojekte, die als temporäre Innovationsprojekte von einem Netzwerkcoach begleitet werden, unterschiedliche Fachtagungen mit aktuellen BranchenÂthemen und natürlich der „Stahltag“, das jährlich wiederkehrende Highlight des Jahres.
Die einzelnen Projekte wie gemeinsame nationale und internationale Messeauftritte, Qualifizierungsprojekte mit firmenübergreifenden Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, branchenspezifische Trainings für Führungskräfte oder Technologieprojekte zur Entwicklung neuer Produkte werden von einzelnen Netzwerk-Gruppen getragen. Dazu gehören aktuell vor allem „Feuer & Stahl“, „Spontan“, „Stahl-Power-Team“ und „Stahl-Vision-Metall“.
Trendwatching in Abu Dhabi
Bereits im November letzten Jahres war die neu gegründete Netzwerkgruppe „Metal Vision Group“ als erste österreichische Gruppenausstellung mit ihrem Messestand bei „The Big 5“ im Dubai International Exhibition Centre präsent, der größten jährlichen Messe der KonstruktionsÂindustrie im Mittleren Osten und mit mehr als 2500 ausstellenden Unternehmen aus 53 Ländern einer der kommerziell erfolgreichsten Messeausstellungen im ArabiÂschen Golf.
Mitte März 2009 ging es wieder in die Vereinigten Arabischen Emirate, diesmal zur „Trendwatching-Tour“ der Netzgruppe „Feuer und Stahl“ nach Abu Dhabi, um dort neue Technologien, Techniken, Trends und Designs speÂziell im Bereich Glas-Stahl-Metallbau kennenzulernen. Programmpunkte waren Gespräche mit lokal ansässigen österreichischen Experten aus Wirtschaft und Bauindustrie, Besichtigungen und Treffen mit Großprojektträgern, insbesondere dem Abu Dhabi „Urban Planning Council“, der im Zuge eines visionären „Masterplans Abu Dhabi 2030“ im Laufe der nächsten beiden Jahrzehnte eine energieautarke Stadt fertigstellen wird.
Marktmission nach Moskau
Im Juni 2009 bricht die Gruppe „Stahl Vision Metall“ nach Moskau auf, um dort die Marktmöglichkeiten zu evaluieren und erste Sondierungsgepräche mit potenziellen Kooperationspartnern zu führen. Erklärtes Ziel ist es, mit nachhaltigen Aktivitäten auch am russischen Markt zu punkten.
HeartBeat für Lehrlinge
Eines der erfolgreichsten Beispiele für Qualifizierungsprojekte gerade in Österreich ist das netzwerkübergreifende Lehrlingsprojekt „HeartBeat – ein Herz für Lehrlinge“, das diesen Sommer bereits in die zweite Runde geht. Schon 2008 wurden 100 Lehrlinge in die neue LehrlingsakaÂdemie aufgenommen, heuer werden es voraussichtlich 80 weitere sein, die bei 18 Netzwerk-Unternehmen ihren Platz finden.
Das Besondere daran: HeartBeat ist die österreichweit einzige netzwerkinterne Lehrlingsofffensive, die sich neben herkömmlicher fachlicher Ausbildung auch auf Themen wie Teamarbeit, Organisationsfähigkeit, Kommunikation und positive Einstellung zu Leistung und Verantwortung konzentriert und damit zur ganzheitlichen Nachwuchsförderung im fachlichen, sozialen und persönlichen Bereich beiträgt.
Thomas Weber: „Wir sind die Speerspitze der Branche. Eine Qualitätsgemeinschaft, die sich als Ideengenerator und Katalysator für Innovationen versteht. Um den Menschen neue Chancen zu eröffnen, die Unternehmen zu stärken und die Wirtschaftssituation durch Eigeninitiative zu verbessern. Nur so kommen wir voran.“
Weitere Informationen und Auskünfte:
Thomas Weber,
Netzwerkcoach,
Peneder Service – Consulting GmbH,
Bauernstraße 11a, 4600 Wels,
E-Mail: t.weber@peneder.com,
www.peneder.com,
www.netzwerk-metall.at

METALL
|
|
NEWSLETTER
|
BESTELLEN |
Specials
ADVERTORIAL
|
Sicherheit am Bau: Aktuelle Tipps und Veranstaltungsreihen
|
Werbung
Werbung




Drucken
Empfehlen
Kommentieren
Share
Kommentar schreiben






