Design aus Stahl am Donauufer
17.12.2009
Neue Anlegestelle für Twin City Liner
Getragen wird die Konstruktion von Stahlelementen der österreichischen Unger Steel Group, die Stahl damit einmal mehr als bedeutende Säule der modernen Architektur in den Vordergrund rückt. Eine Anlegestelle für Ausflugsschiffe zu bauen ist für sich allein genommen schon eine anspruchsvolle Aufgabe. Eine Meisterleistung jedoch ist es, diese Anlegestelle frei über dem Wasser schweben zu lassen – und sie dabei mit einer Tragkraft von rund 300 Tonnen auszustatten, was dem Gewicht eines Railjet-Zuges entspricht.
Die Unger Steel Group hat diese Herausforderung angenommen und ist als Bauführer verantwortlich für die gesamte 140 Meter lange Stahlkonstruktion, die Betondecke des zweistöckigen Bauwerks und die Zugangsrampen zur neuen Schiffsstation. Auf einer Fläche von 7.000 m² werden rund 300 Tonnen Stahl verbaut, die Höhe des Bauwerks wird zwölf Meter betragen. An den Baustandort in der Innenstadt werden die Stahlteile mit 15 Sondertransporten befördert, jeder davon hat eine Breite von sechs und eine Länge von 45 Metern – dies macht die Schiffstation Wien City nicht nur zu einem architektonisch bedeutsamen Projekt Wiens, sondern auch zu einem der logistisch anspruchsvollsten.
„Stahl ist ein entscheidendes Statik- und Designelement in der modernen Architektur: Er ist leicht und dabei äußerst tragfähig. Darüber hinaus ist Stahl mit jedem anderen Baustoff hervorragend kombinierbar“, sagt Josef Unger, Geschäftsführer der Unger Steel Group, die sich in den vergangenen Jahren erfolgreich vom Stahlbauunternehmen zum Generalunternehmer für maßgeschneiderte Lösungen aller Art entwickelt hat. „Stahl ist für ein Projekt wie dieses wie geschaffen, da es höchste Anforderungen auf statischer wie architektonischer Ebene erfüllt.“
www.ungersteel.com

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