Plachutta vertraut auf schlüssellosen Zutritt
07.01.2010
Traditionelle Küche trifft innovative Technik
In jedem unserer fünf Betriebe ist uns die Zugangskontrolle zu unseren Räumlichkeiten sehr wichtig, vor allem im Hinblick auf die Sicherheitsvorkehrungen. Unsere Anforderung an ein neues Zutrittssystem war daher, dass es möglichst einfach zu bedienen ist und eben ohne Karten oder Schlüssel auskommt. So zum Beispiel bietet das Fingerprint-System von ekey die ideale Lösung dafür, dass nur autorisierte Personen Zutritt zu unseren Betriebsstätten haben“, hebt Plachutta hervor.
250 Mitarbeiter brauchen keine Schlüssel mehr
Rund 250 Personen gehen in den fünf Betrieben von Plachutta ein und aus. Die zehn eingesetzten Fingerscanner ersetzen Schlüssel oder Zugangscodes komplett, denn die Mitarbeiter brauchen nur noch ihre Finger, um Türen und Kühlräume zu öffnen. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Restaurants kommen bei Plachutta zwei verschiedene Lösungen zum Einsatz: ekey home, das Zutrittssystem, das vorwiegend bei Privaten, Vereinen oder kleinen Unternehmen eingesetzt wird, sowie die netzwerkbasierte Lösung ekey net.
Von 99 Fingern …
ekey home ist eine Stand-alone-Lösung und besteht aus einer Steuereinheit zur Steuerung, Aufnahme oder Löschung der Benutzer sowie einem Fingerscanner, der die Fingerprints aufnimmt und in einen Code umwandelt. Für die Programmierung und Bedienung wird kein Computer benötigt. Das System verfügt darüber hinaus über bis zu drei potenzialfreie Kontakte (Relais), mit denen drei verschiedene Türen oder Geräte mit nur einem Fingerscanner angesteuert und geöffnet werden können. Bis zu 99 verschiedene Finger können gespeichert werden und sind somit berechtigt, die Tür zu öffnen. Der Benutzer zieht einfach seinen Finger über den Fingerscanner, dieser wandelt das Fingerbild in einen binären Code um, das sogenannte Template (aus diesem Code kann das ursprüngliche Fingerbild nicht mehr rekonstruiert werden). Das Template wird mit den gespeicherten Templates verglichen, bei einer Übereinstimmung wird der Türöffner mittels Relais-Impuls geöffnet.

Schlüsselloser Gebäudezugang mit Fingerprint bietet Sicherheit und Komfort
ekey net besteht aus einem Fingerscanner (Terminal), einer Steuereinheit sowie der dazugehörigen Software. ekey net ermöglicht die einfache Verwaltung von unterschiedlichen Zutrittsbereichen innerhalb eines Unternehmens. An einem Standort können mehrere Terminals zum Öffnen von Türen, zur Zeiterfassung, aber auch als Kassensysteme eingesetzt werden. Über einen Server können unbegrenzt viele Fingerabdrücke, Benutzer und Fingerscanner verwaltet werden. Die Daten werden zentral erfasst und verwaltet. Die Nachvollziehbarkeit ist über ein Logfile gewährleistet. Drei potenzialfreie Kontakte (Relais) pro Terminal ermöglichen das Ansteuern von drei verschiedenen Türen oder Geräten.
Die Funktionsweise ist einfach: Ein neu eingestellter Mitarbeiter bekommt weder einen Schlüssel, noch eine Zutrittskarte oder einen Code. Stattdessen zieht er an seinem ersten Arbeitstag zum Beispiel seinen Mittelfinger über den Fingerscanner. Dabei werden die biometrischen Daten des Mittelfingers nicht als digitales Foto, sondern als binärer Code von speziellen eindeutigen Fingermerkmalen im System gespeichert. Ab diesem Zeitpunkt ist sein Finger der Schlüssel. Gleichzeitig werden durch den Administrator die entsprechenden Zutrittsbereiche innerhalb des Unternehmens festgelegt. Für jede Berechtigung kann zudem eine bestimmte Uhrzeit definiert werden. Die Reinigungskraft kann z. B. das Büro nur zwischen 17 und 20 Uhr betreten.
Lernfingerfunktion: Bei jeder Benutzung eines Fingerscanners schickt dieser nach erfolgreicher Erkennung die gelesenen Daten zum im Firmennetzwerks hierfür definierten Masterserver mit dem Auftrag, das gespeicherte Template des Nutzers zu verbessern, um die Erkennung zu optimieren. Das Lernen des Fingers führt, wenn ausreichend Informationen zum Lernen vorhanden sind, wieder der Masterserver durch. Die gelernten Fingerdaten werden zu einem vom Administrator einzustellenden Zeitpunkt an die Fingerscanner übertragen. Der Vorgang dauert bei einem ekey net L mit 2.000 gespeicherten Fingern nur etwa eine Minute.
Kalenderfunktion: Das Produkt verfügt über eine Kalenderfunktion. Das System kann somit erkennen, ob ein Feiertag vorliegt, und dementsprechend gewissen Personengruppen den Zutritt an diesem Wochentag verwehren oder erlauben.
4-Augen-Prinzip: In einigen Situationen ist es besser, wenn bestimmte Bereiche nur unter Beisein eines Zeugen geöffnet werden können. So könnte zum Beispiel der Tresorraum einer Bank oder der Serverraum eines Großkonzerns nur dann zu öffnen sein, wenn innerhalb eines definierten Zeitfensters die Finger von zwei berechtigten Nutzern über den Scanner gezogen werden.
Fernsteuerungsfähig: Das System kennt einen „Portiermodus“. Über die virtuelle Kurztaste an einem PC kann der Portier oder die Sekretärin per Mauseklick eine Tür ganz einfach fernbedient öffnen. Es sind dazu keine zusätzliche Verkabelung und auch kein Taster notwendig. Mit dem Handy oder über einen Browser lassen sich die Türen auch gänzlich fernbedienen. Muss ein Lieferant oder Handwerker eingelassen werden, obwohl niemand im Gebäude ist, so ist es dem Administrator auf diesem Wege möglich, die Türen zu öffnen.
Mehrfachzutritt verhindern: Unternehmen, die an der Tür eine Personenvereinzelungsanlage installiert haben, wollen damit vermeiden, dass ein Firmenangehöriger unbefugt Personen einlässt. Bei ekey net kann die Dauer bis zum nächstmöglichen Eintritt frei definiert werden, um einen Mehrfacheintritt zu verhindern.
Automatische E-Mail-Benachrichtigung: Das System ist in der Lage, E-Mails zu versenden. Je nach Einstellung sendet der Masterserver bei bestimmten Ereignissen eine solche Benachrichtigung an den Administrator. Der Administrator könnte sich hierüber beispielsweise benachrichtigen lassen, wenn mehrfach hintereinander ein unberechtigter Finger an einem Scanner verwendet wird.
Mehrfachfunktionen: Es ist auch möglich, mehrere FunkÂtionen mit einem einzigen Fingerscan zu schalten. So könnte zum Beispiel mit der Türöffnung gleichzeitig eine Kamera aktiviert werden und das Licht angehen.
Druckfreigaben: Da das System in der Lage ist, über eine URL-Schnittstelle zu kommunizieren, kann es auch Druckfreigaben erteilen. Die Funktion ist für Netzwerkdrucker, die über einen Server angesteuert werden. Die Dokumente werden erst ausgedruckt, wenn die Authentifizierung des Mitarbeiters über den Fingerscanner bestätigt wurde. Einerseits werden damit liegengelassene Kopien vermieden, andererseits kann man somit auch vertrauliche Informationen auf Abteilungsdruckern ausgeben. „Mit den Zutrittslösungen ekey home und ekey net, die bei Plachutta zum Einsatz kommen, konnten wir die Anforderungen optimal erfüllen und auch die Möglichkeit bieten, bei Bedarf eine lückenlose Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten“, freuen sich die beiden Geschäftsführer von ekey biometric systems, Dr. Leopold Gallner und Signot Keldorfer über die gelungene Zusammenarbeit.
Über ekey
Als Erzeuger für Fingerprint-Zugangslösungen bietet ekey eine komfortable und sichere Alternative zu Schlüsseln, Karten oder Zugangscodes. Unternehmen, Banken, Feuerwehren genauso wie öffentliche Einrichtungen und Private vertrauen auf Systeme von ekey.
Das international tätige Unternehmen beschäftigt derzeit an drei Standorten 70 Mitarbeiter und exportiert seine Produkte in mehr als 60 Länder. Nähere Informationen über ekey finden sich im Internet unter www.ekey.net.

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